Neue Fenster sind eine langfristige Investition – mit der richtigen Pflege bleiben Rahmen, Dichtungen und Beschläge über Jahrzehnte funktionstüchtig und optisch ansprechend. Dabei unterscheidet sich der Pflegeaufwand je nach Material und Bauteil. Hier finden Sie praktische Tipps für den Alltag.
Reinigung nach Material
Kunststofffenster
Kunststoffrahmen lassen sich am einfachsten pflegen: Ein weiches Tuch mit warmem Wasser und mildem Reinigungsmittel genügt für die meisten Verschmutzungen. Verzichten Sie auf scheuernde Schwämme, Lösungsmittel oder aggressive Reiniger, da diese die Oberfläche über die Zeit stumpf oder rau machen können.
Holzfenster
Holzrahmen sollten regelmäßig auf Risse oder abblätternde Lasur kontrolliert werden. Reinigen Sie sie mit einem feuchten, gut ausgewrungenen Tuch und milder Seifenlösung, vermeiden Sie stehende Nässe. Je nach Beanspruchung und Wetterseite empfiehlt sich alle paar Jahre eine Auffrischung der Lasur oder des Anstrichs, um das Holz dauerhaft vor Witterungseinflüssen zu schützen.
Aluminiumfenster
Alurahmen sind besonders unempfindlich und lassen sich mit Wasser und einem milden Reiniger einfach säubern. Beschichtete Oberflächen sollten ebenfalls nicht mit scheuernden Mitteln behandelt werden, um die Pulverbeschichtung nicht zu beschädigen.
Dichtungen und Beschläge pflegen
Neben dem Rahmen verdienen auch Dichtungen und Beschläge regelmäßige Aufmerksamkeit, denn sie sind entscheidend für die Dichtigkeit und Funktion des Fensters:
- Dichtungen: Gummidichtungen sollten ein- bis zweimal jährlich mit einem speziellen Pflegemittel (Silikon- oder Glycerinbasis) behandelt werden, damit sie elastisch bleiben und nicht porös oder spröde werden.
- Beschläge: Scharniere, Ecklager und Verriegelungspunkte sollten regelmäßig, idealerweise einmal im Jahr, mit einem säurefreien Öl geölt werden. Das verhindert Schwergängigkeit und Quietschgeräusche und verlängert die Lebensdauer der Beschläge deutlich.
- Ablauföffnungen: Kontrollieren Sie die Entwässerungsschlitze im unteren Rahmenbereich regelmäßig auf Verschmutzung, damit Regenwasser zuverlässig ablaufen kann.
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Schimmel und Kondenswasser vermeiden
Gerade nach dem Einbau neuer, dichter Fenster berichten manche Bewohner von mehr Kondenswasser als zuvor. Das liegt daran, dass alte Fenster oft unbewusst für einen Luftaustausch gesorgt haben, den neue, dichte Fenster nicht mehr leisten. Die Lösung liegt nicht in undichten Fenstern, sondern in richtigem Lüftungsverhalten: Stoßlüften Sie mehrmals täglich für wenige Minuten bei weit geöffnetem Fenster, statt dauerhaft auf Kipp zu lüften. So wird die feuchte Raumluft effektiv ausgetauscht, ohne dass die Wände auskühlen, und Schimmelbildung an Laibungen oder Fensterrahmen wird wirksam vorgebeugt.
Bei Fragen zur richtigen Pflege Ihrer neuen Fenster oder wenn Sie den Austausch älterer, schwer zu pflegender Fenster erwägen, sprechen Sie uns gerne an – über unseren Kontakt oder direkt mit dem Kosten-Kalkulator.